Allgemeine Geschäftsbedingungen und Kundeninformationen
I. Allgemeine Geschäftsbedingungen
§ 1 Grundlegende Bestimmungen
(1) Die nachstehenden Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge, die Sie mit mir, Amelie Bergler, als Anbieterin über die Internetseite ameliebergler.de schließen.
(2) Verbraucher im Sinne dieser Geschäftsbedingungen ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
(3) Entgegenstehende oder von diesen Geschäftsbedingungen abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, ich habe ihrer Geltung ausdrücklich zugestimmt.
§ 2 Zustandekommen des Vertrages
(1) Gegenstand des Vertrages ist der Verkauf von Waren, die Buchung von Präsenzkursen sowie die Bereitstellung digitaler Inhalte und digitaler Dienstleistungen, insbesondere Online-Videokurse, jeweils entsprechend der Beschreibung des konkreten Angebots.
(2) Bereits mit dem Einstellen des jeweiligen Produktes bzw. Angebotes auf meiner Internetseite unterbreite ich ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages zu den im jeweiligen Angebot angegebenen Bedingungen.
(3) Der Vertrag über Waren, Präsenzkurse oder digitale Produkte kommt über das Online-Bestellsystem wie folgt zustande:
Die zum Kauf bzw. zur Buchung beabsichtigten Leistungen werden im „Warenkorb“ abgelegt. Über die entsprechende Schaltfläche im Navigationsbereich kann der Kunde den „Warenkorb“ aufrufen und dort jederzeit Änderungen vornehmen.
Nach Aufrufen der Bestellseite und Eingabe der erforderlichen persönlichen Daten sowie der Zahlungs- und gegebenenfalls Versandbedingungen werden dem Kunden abschließend nochmals alle Bestelldaten angezeigt.
Vor Absenden der Bestellung hat der Kunde die Möglichkeit, sämtliche Angaben nochmals zu überprüfen, zu ändern oder die Bestellung abzubrechen.
Mit dem Absenden der Bestellung über die Schaltfläche „zahlungspflichtig bestellen“ gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss des Vertrages ab.
Die Annahme des Angebots erfolgt unmittelbar nach Abgabe der Bestellung durch eine Bestätigung per E-Mail oder durch Bereitstellung der gebuchten Leistung, sofern im jeweiligen Angebot nichts Abweichendes angegeben ist.
(4) Anfragen des Kunden zum Abschluss eines Vertrages, die außerhalb des Online-Bestellsystems erfolgen, sind für den Kunden unverbindlich. Ich unterbreite dem Kunden hierzu ein verbindliches Angebot in Textform, welches der Kunde innerhalb von 5 Tagen annehmen kann, sofern im Angebot keine andere Annahmefrist angegeben ist.
(5) Die Abwicklung der Bestellung und Übermittlung aller im Zusammenhang mit dem Vertragsschluss erforderlichen Informationen erfolgt per E-Mail zum Teil automatisiert. Der Kunde hat deshalb sicherzustellen, dass die von ihm angegebene E-Mail-Adresse korrekt ist, der Empfang von E-Mails technisch sichergestellt ist und insbesondere nicht durch SPAM-Filter verhindert wird.
§ 3 Zahlungsbedingungen
(1) Die dem Kunden zur Verfügung stehenden Zahlungsarten werden im jeweiligen Bestellvorgang angezeigt.
Bei Zahlung über PayPal bzw. PayPal Checkout erfolgt die Zahlungsabwicklung über die jeweils von PayPal angebotenen Zahlungsdienste. Welche Zahlungsarten im Einzelfall verfügbar sind, wird dem Kunden während des Bestellvorgangs angezeigt.
PayPal kann zur Abwicklung einzelner Zahlungsarten weitere Zahlungsdienstleister einsetzen. Es gelten ergänzend die jeweiligen Bedingungen des Zahlungsdienstleisters.
(2) Soweit im jeweiligen Angebot nicht anders angegeben, sind Zahlungsansprüche unmittelbar mit Vertragsschluss fällig.
(3) Bei Warenbestellungen können zusätzlich Versandkosten anfallen. Diese werden im jeweiligen Angebot bzw. im Bestellvorgang gesondert ausgewiesen.
§ 4 Zurückbehaltungsrecht und Eigentumsvorbehalt
(1) Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Kunde nur insoweit ausüben, als es auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
(2) Die Ware bleibt bis zur vollständigen Zahlung des Kaufpreises mein Eigentum.
(3) Für Unternehmer gilt ergänzend:
a) Ich behalte mir das Eigentum an der Ware bis zur vollständigen Begleichung aller Forderungen aus der laufenden Geschäftsbeziehung vor. Vor Übergang des Eigentums an der Vorbehaltsware ist eine Verpfändung oder Sicherheitsübereignung nicht zulässig.
b) Der Unternehmer ist zur Weiterveräußerung der Ware im ordentlichen Geschäftsgang berechtigt. Die aus der Weiterveräußerung entstehenden Forderungen tritt der Unternehmer bereits jetzt in Höhe des Rechnungsbetrages an mich ab. Ich nehme die Abtretung an. Der Unternehmer bleibt zur Einziehung der Forderung ermächtigt. Dies gilt auch nach der Abtretung. Meine Befugnis, die Forderung selbst einzuziehen, bleibt hiervon unberührt. Ich werde die Forderung jedoch nicht einziehen, solange der Unternehmer seinen Zahlungsverpflichtungen ordnungsgemäß nachkommt.
c) Wird die Vorbehaltsware mit anderen Sachen verarbeitet oder untrennbar verbunden, erwerbe ich Miteigentum an der neuen Sache im Verhältnis des Wertes der Vorbehaltsware zum Wert der übrigen verarbeiteten oder verbundenen Sachen zum Zeitpunkt der Verarbeitung bzw. Verbindung.
d) Übersteigt der realisierbare Wert der Sicherheiten meine zu sichernden Forderungen um mehr als 10 %, werde ich auf Verlangen des Unternehmers Sicherheiten nach meiner Wahl freigeben.
§ 5 Mängelhaftung
(1) Es bestehen die gesetzlichen Mängelhaftungsrechte.
(2) Bei gebrauchten Waren beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche ein Jahr ab Ablieferung der Ware, sofern der Kunde vor Abgabe seiner Vertragserklärung auf diese Verkürzung gesondert hingewiesen wurde und die Verkürzung ausdrücklich und gesondert vereinbart wurde.
Die vorstehende Einschränkung gilt nicht für Schäden, die mir zurechenbar durch schuldhaft verursachte Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit entstanden sind, für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen, für arglistig verschwiegene Mängel oder soweit ich eine Garantie für die Beschaffenheit der Ware übernommen habe.
(3) Verbraucher werden gebeten, die Ware bei Lieferung auf Vollständigkeit, offensichtliche Mängel und Transportschäden zu überprüfen und Beanstandungen möglichst schnell mitzuteilen. Die gesetzlichen Rechte des Verbrauchers werden durch eine unterlassene Mitteilung nicht eingeschränkt.
(4) Soweit die Beschaffenheit der Ware von den objektiven Anforderungen abweicht, gilt dies nur, wenn der Verbraucher vor Abgabe seiner Vertragserklärung ausdrücklich darüber informiert wurde und die Abweichung ausdrücklich und gesondert vereinbart wurde.
(5) Für Unternehmer gilt abweichend bzw. ergänzend:
a) Als vereinbarte Beschaffenheit der Ware gelten ausschließlich meine eigenen Angaben und die Produktbeschreibung des Herstellers. Öffentliche Äußerungen, Anpreisungen oder Angaben des Herstellers stellen keine zusätzliche Beschaffenheitsvereinbarung dar.
b) Bei Mängeln leiste ich nach meiner Wahl Nacherfüllung durch Nachbesserung oder Ersatzlieferung. Schlägt die Nacherfüllung fehl, kann der Käufer nach den gesetzlichen Vorschriften den Kaufpreis mindern oder vom Vertrag zurücktreten. Eine Nacherfüllung gilt grundsätzlich nach dem zweiten erfolglosen Versuch als fehlgeschlagen, sofern sich nicht insbesondere aus der Art der Sache oder des Mangels oder sonstigen Umständen etwas anderes ergibt. Für die Nacherfüllung müssen keine erhöhten Kosten entstehen, wenn die Ware nach einem anderen Ort als dem Erfüllungsort verbracht wurde und die Verbringung nicht ihrer bestimmungsgemäßen Verwendung entspricht.
c) Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt ein Jahr ab Ablieferung der Ware.
Dies gilt nicht bei Schäden, die mir zurechenbar durch schuldhaft verursachte Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit entstanden sind, bei vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzungen, bei arglistig verschwiegenen Mängeln, bei übernommenen Garantien, bei Bauwerken oder Sachen, die entsprechend ihrer üblichen Verwendungsweise für ein Bauwerk verwendet wurden und dessen Mangelhaftigkeit verursacht haben, sowie bei gesetzlichen Rückgriffsansprüchen.
§ 6 Rechtswahl
(1) Es gilt deutsches Recht.
Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dadurch der durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, gewährte Schutz nicht entzogen wird.
(2) Die Bestimmungen des UN-Kaufrechts finden ausdrücklich keine Anwendung.
Präsenzkurse
§ 7 Besondere Bedingungen für Präsenzkurse
(1) Präsenzkurse finden an dem im jeweiligen Angebot angegebenen Ort, Datum und Zeitraum statt.
(2) Die maximale Teilnehmerzahl eines Präsenzkurses beträgt 10 Personen.
(3) Ein Präsenzkurs findet grundsätzlich nur statt, wenn sich bis spätestens einen Monat vor Kursbeginn mindestens 8 Personen verbindlich angemeldet haben.
(4) Wird die Mindestteilnehmerzahl von 8 Personen bis zu diesem Zeitpunkt nicht erreicht, bin ich berechtigt, den betreffenden Kurs abzusagen. Bereits geleistete Kursgebühren werden in diesem Fall vollständig zurückerstattet.
Weitergehende Ansprüche des Kunden wegen der Absage bestehen nicht, soweit gesetzlich zulässig.
(5) Für die Buchung eines Präsenzkurses gilt das im jeweiligen Angebot bzw. in der Widerrufsbelehrung angegebene Widerrufsrecht.
Soweit bei einem Präsenzkurs kein gesetzliches Widerrufsrecht besteht, kann ich dem Verbraucher freiwillig ein 14-tägiges Widerrufsrecht ab Vertragsschluss einräumen. Ob und in welchem Umfang ein solches freiwilliges Widerrufsrecht besteht, ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der hierzu bereitgestellten Widerrufsbelehrung.
(6) Nach Ablauf eines gegebenenfalls bestehenden Widerrufsrechts ist eine Stornierung bzw. Rückerstattung der Kursgebühr grundsätzlich nicht mehr möglich.
(7) Kann ein Teilnehmer nach Ablauf des Widerrufsrechts bzw. der eingeräumten Rücktrittsfrist nicht am gebuchten Präsenzkurs teilnehmen, besteht kein Anspruch auf Erstattung der Kursgebühr.
Eine Übertragung der Teilnahme auf eine andere Person kann nach vorheriger Absprache mit mir möglich sein. Die Übertragung erfolgt nicht automatisch und bedarf meiner vorherigen Zustimmung.
Der bisherige Teilnehmer bleibt bis zur Bestätigung der Übertragung mein Vertragspartner.
(8) Bei einer vereinbarten Übertragung sind mir die für die Durchführung des Kurses erforderlichen Daten der ersatzweise teilnehmenden Person rechtzeitig mitzuteilen.
(9) Das Recht des Kunden, den Vertrag aus gesetzlich vorgesehenen Gründen zu kündigen oder zurückzutreten, bleibt unberührt.
§ 8 Gesundheit, Sicherheit und Haftung bei Präsenzkursen
(1) Bei der Teilnahme an Präsenzkursen sind die von mir erteilten Sicherheits- und Arbeitsanweisungen zu beachten.
Beim Arbeiten mit Ton, Werkzeugen, Glasuren und keramischen Materialien können insbesondere gesundheitliche Risiken durch Tonstaub, Werkzeuge, scharfe oder zerbrechliche Werkstücke, sowie Glasuren entstehen.
(2) Tonstaub ist gesundheitsschädlich. Während des Kurses ist daher Staubentwicklung möglichst zu vermeiden. Arbeitsflächen und Werkzeuge sind insbesondere feucht zu reinigen; trockenes Fegen oder Aufwirbeln von Tonstaub ist zu vermeiden.
(3) Herstellerangaben und Sicherheitshinweise zu Tonen, Glasuren, Werkzeugen und sonstigen verwendeten Materialien sind zu beachten.
(4) Teilnehmer sind verpflichtet, mich vor Beginn des Kurses über solche gesundheitlichen Einschränkungen, Allergien oder sonstigen Umstände zu informieren, die für eine sichere Teilnahme am Kurs relevant sein können.
(5) Wenn eine sichere Teilnahme aufgrund gesundheitlicher oder anderer Umstände nicht gewährleistet werden kann, kann ich den Teilnehmer aus Sicherheitsgründen von einzelnen Arbeiten oder, soweit erforderlich, von der weiteren Teilnahme ausschließen. Gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
(6) Für mitgebrachte persönliche Gegenstände, insbesondere Kleidung, Taschen, Schmuck, Mobiltelefone und sonstige Wertgegenstände, wird keine Haftung übernommen, soweit keine gesetzliche Haftung besteht.
Teilnehmer werden gebeten, keine unnötigen Wertgegenstände zum Kurs mitzubringen.
(7) Für Schäden, die ein Teilnehmer schuldhaft an Einrichtungen, Werkzeugen, Materialien oder Eigentum anderer Personen verursacht, haftet der Teilnehmer nach den gesetzlichen Vorschriften.
(8) Meine Haftung richtet sich im Übrigen nach den gesetzlichen Vorschriften. Eine Haftungsbeschränkung gilt insbesondere nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie nicht für sonstige Fälle, in denen eine Haftung gesetzlich zwingend vorgeschrieben ist.
Onlinekurse und digitale Inhalte
§ 9 Besondere Bedingungen für Onlinekurse und digitale Inhalte
(1) Gegenstand des Vertrages kann die Bereitstellung eines Online-Videokurses einschließlich der im jeweiligen Angebot beschriebenen zusätzlichen digitalen Inhalte sein.
Hierzu können insbesondere Videos, PDF-Dokumente, Vorlagen, Schablonen, Checklisten, Produktinformationen und sonstige digitale Materialien gehören.
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung.
(2) Die Bereitstellung des Onlinekurses erfolgt über die im jeweiligen Angebot bzw. nach Vertragsschluss mitgeteilte technische Plattform.
Nach Vertragsschluss erhält der Kunde die für den Zugang erforderlichen Informationen bzw. Zugangsdaten per E-Mail.
(3) Der Kunde benötigt für die Nutzung des Onlinekurses einen geeigneten Internetzugang sowie ein hierfür geeignetes Endgerät und eine aktuelle, für die jeweilige Plattform geeignete Software bzw. einen geeigneten Browser.
Für die Funktionsfähigkeit des eigenen Internetzugangs und des eigenen Endgeräts ist der Kunde selbst verantwortlich.
(4) Die vereinbarte Dauer bzw. der Umfang des Zugangs richtet sich nach der jeweiligen Produktbeschreibung.
Ist dort eine bestimmte Nutzungsdauer angegeben, endet der Anspruch auf Nutzung mit Ablauf dieses Zeitraums.
Ist keine zeitliche Begrenzung angegeben, richtet sich die Bereitstellung nach den im jeweiligen Angebot genannten Bedingungen.
(5) Der Kunde erhält an den im Rahmen des Onlinekurses bereitgestellten urheberrechtlich geschützten Inhalten ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares und auf den vertraglich vereinbarten Zweck beschränktes Nutzungsrecht.
Das Urheberrecht an den Inhalten verbleibt bei mir bzw. bei den jeweiligen Rechteinhabern. Das Urheberrecht selbst wird nicht übertragen. Die Einräumung von Nutzungsrechten ist gesetzlich möglich und kann insbesondere inhaltlich und zeitlich beschränkt werden.
(6) Der Onlinekurs ist grundsätzlich für die persönliche Nutzung bestimmt.
Eine Weitergabe von Zugangsdaten an andere Personen ist nicht gestattet.
(7) Ein gemeinsames privates Ansehen des Onlinekurses im eigenen privaten Umfeld ist zulässig, soweit dadurch keine öffentliche oder kommerzielle Nutzung entsteht.
Nicht gestattet ist insbesondere:
die Weitergabe oder der Verkauf von Zugangsdaten,
die öffentliche Vorführung des Kurses,
die Nutzung des Kurses im Rahmen entgeltlicher oder öffentlicher Workshops,
die Aufnahme, Abfilmung oder sonstige Vervielfältigung der Kursvideos,
das Hochladen der Inhalte auf andere Plattformen,
die Weitergabe der PDFs, Vorlagen oder sonstigen Kursmaterialien an Dritte,
der Verkauf oder die sonstige gewerbliche Weiterverwertung der Kursmaterialien,
die Verwendung der Kursinhalte zur Erstellung eines eigenen Kurses oder vergleichbaren Lehrangebots.
(8) PDFs, Vorlagen und Schablonen dürfen vom Kunden ausschließlich für die eigene vertragsgemäße Nutzung verwendet werden.
Soweit die jeweilige Datei hierfür vorgesehen ist, darf sie für den eigenen privaten Gebrauch ausgedruckt werden.
Eine Weitergabe, Veröffentlichung, öffentliche Zugänglichmachung oder sonstige Verbreitung ist nicht gestattet.
(9) Gesetzlich erlaubte Nutzungen bleiben unberührt.
(10) Der Kunde ist verpflichtet, Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und vor dem Zugriff Dritter zu schützen.
Bei Kenntnis oder begründetem Verdacht einer unbefugten Nutzung ist mir dies unverzüglich mitzuteilen.
(11) Die im Onlinekurs vermittelten Inhalte dienen der Anleitung und Information. Die praktische Umsetzung der vermittelten Techniken erfolgt eigenverantwortlich.
Insbesondere sind die Sicherheits- und Anwendungshinweise zu Tonen, Glasuren, Werkzeugen, Brennöfen und sonstigen Materialien sowie die jeweiligen Herstellerangaben zu beachten.
(12) Beim Arbeiten mit Ton sind insbesondere die Hinweise zum Vermeiden von Tonstaub zu beachten. Tonstaub kann gesundheitsschädlich sein. Arbeitsplätze sollen feucht gereinigt werden; trockenes Fegen oder sonstiges Aufwirbeln von Tonstaub ist zu vermeiden.
Tonreste und trocknende Tonmaterialien sollen möglichst nicht in Wohnbereichen gelagert werden. Ton- oder Glasurabfälle und Ton- oder Glasurschlamm dürfen nicht in den Abfluss gegeben werden.
(13) Für das Brennen der im Kurs hergestellten Werkstücke ist der Kunde selbst verantwortlich, sofern im jeweiligen Angebot nicht ausdrücklich ein Brennservice Bestandteil des Vertrags ist.
Bei der Nutzung eines externen Brennservices sind dessen Annahmebedingungen, Sicherheitsvorgaben sowie Angaben zu Ton, Glasur und Brenntemperaturen zu beachten.
(14) Eine bestimmte Eignung der selbst hergestellten Keramik für den Kontakt mit Lebensmitteln wird nicht allein durch die Teilnahme am Onlinekurs zugesichert.
Für die Verwendung von Tonen und Glasuren sind die Angaben der jeweiligen Hersteller sowie die Vorgaben des jeweiligen Brennservices zu beachten.
(15) Für digitale Produkte gelten die gesetzlichen Rechte des Kunden, insbesondere die gesetzlichen Vorschriften über digitale Produkte.
Gesetzlich geschuldete Aktualisierungen werden innerhalb des jeweils maßgeblichen Zeitraums bereitgestellt, soweit dies gesetzlich erforderlich ist.
(16) Soweit Änderungen an einem dauerhaft bereitgestellten digitalen Produkt vorgenommen werden, bleiben die gesetzlichen Voraussetzungen und Rechte des Kunden unberührt.
(17) Das Recht zur Nutzung der digitalen Inhalte endet mit Ablauf des vereinbarten Nutzungszeitraums bzw. in den Fällen, in denen der Vertrag die Nutzung nicht dauerhaft vorsieht, nach Maßgabe der vertraglichen und gesetzlichen Bestimmungen.
Gesetzliche Rechte des Kunden bleiben unberührt.
(18) Beginn der Vertragserfüllung vor Ablauf der Widerrufsfrist
Bei kostenpflichtigen Onlinekursen und sonstigen digitalen Inhalten, die nicht auf einem körperlichen Datenträger bereitgestellt werden, kann der Kunde ausdrücklich verlangen bzw. zustimmen, dass mit der Vertragserfüllung bereits vor Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist begonnen wird.
Hierzu muss der Kunde im Bestellvorgang ausdrücklich bestätigen, dass:
- er ausdrücklich zustimmt, dass mit der Vertragserfüllung bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, und
- er weiß, dass er durch diese Zustimmung mit Beginn der Vertragserfüllung sein Widerrufsrecht verliert.
Die Bereitstellung des Onlinekurses bzw. der digitalen Inhalte kann nach Abgabe dieser ausdrücklichen Zustimmung und Bestätigung unmittelbar erfolgen.
Das Widerrufsrecht erlischt mit Beginn der Vertragserfüllung, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind.
Die gesetzlichen Anforderungen an die Vertragsbestätigung bleiben unberührt.
II. Kundeninformationen
1. Identität des Anbieters
Amelie Bergler
Therese-Stählin-Straße 15
91217 Hersbruck
Deutschland
Telefon: 015730741394
E-Mail: info@amelie-bergler.de
Ich bin nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen, soweit keine gesetzliche Verpflichtung hierzu besteht.
Die gesetzlichen Informationspflichten nach dem Verbraucherstreitbeilegungsgesetz bleiben unberührt.
2. Informationen zum Zustandekommen des Vertrages
Die technischen Schritte zum Vertragsschluss sowie die Korrekturmöglichkeiten ergeben sich aus § 2 dieser AGB.
3. Vertragssprache und Speicherung des Vertragstextes
(1) Vertragssprache ist Deutsch.
(2) Der vollständige Vertragstext wird von mir nicht dauerhaft gespeichert.
Vor Absenden der Bestellung können die Vertragsdaten über die Druckfunktion des Browsers ausgedruckt oder elektronisch gespeichert werden.
Nach Eingang der Bestellung werden dem Kunden die Bestelldaten, die gesetzlich erforderlichen Informationen für Fernabsatzverträge sowie die AGB per E-Mail übersandt, soweit dies gesetzlich vorgesehen ist.
(3) Bei außerhalb des Online-Bestellsystems abgegebenen Angeboten erhält der Kunde die Vertragsinformationen in Textform.
4. Wesentliche Merkmale der Waren und Leistungen
Die wesentlichen Merkmale der jeweiligen Ware, des Präsenzkurses oder des digitalen Produktes ergeben sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung auf der Internetseite.
5. Preise und Zahlungsbedingungen
(1) Die im jeweiligen Angebot angegebenen Preise sind Gesamtprei
se.
Soweit Umsatzsteuer anfällt, ist diese in den angegebenen Preisen enthalten. Soweit die Kleinunternehmerregelung Anwendung findet, wird die Umsatzsteuer entsprechend den gesetzlichen Vorgaben nicht gesondert ausgewiesen.
(2) Bei Warenbestellungen werden zusätzlich anfallende Versandkosten im jeweiligen Angebot bzw. Bestellvorgang angegeben.
Für Präsenzkurse und digitale Produkte fallen grundsätzlich keine Versandkosten an, sofern im jeweiligen Angebot nichts anderes angegeben ist.
(3) Bei grenzüberschreitenden Lieferungen können zusätzliche Kosten entstehen, insbesondere Bank- oder Wechselkurskosten, wenn eine Zahlung von außerhalb der Europäischen Union veranlasst wird. Solche Kosten werden nicht von mir übernommen, soweit sie nicht Bestandteil des angegebenen Preises sind.
(4) Die zur Verfügung stehenden Zahlungsarten werden im jeweiligen Angebot bzw. im Bestellvorgang angezeigt.
(5) Zahlungsansprüche sind grundsätzlich unmittelbar mit Vertragsschluss fällig, soweit im jeweiligen Angebot nichts anderes angegeben ist.
6. Lieferung und Bereitstellung
(1) Die Bedingungen für Lieferung, Lieferzeit, Bereitstellung und gegebenenfalls bestehende Lieferbeschränkungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot.
(2) Bei Waren geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der Ware bei Verbrauchern grundsätzlich mit der Übergabe der Ware an den Verbraucher über.
Dies gilt nicht, wenn der Verbraucher selbst einen nicht von mir benannten Beförderer mit der Ausführung der Lieferung beauftragt hat.
Bei Unternehmern geht die Gefahr nach den gesetzlichen Vorschriften auf den Käufer über.
(3) Bei digitalen Produkten erfolgt die Bereitstellung entsprechend den Angaben im jeweiligen Angebot bzw. nach Vertragsschluss über die hierfür vorgesehene technische Plattform.
7. Widerrufsrecht
Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu, soweit kein gesetzlicher Ausschluss oder eine gesetzliche Ausnahme greift.
Die Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung.
Bei Verträgen über die Bereitstellung von digitalen Inhalten, die nicht auf einem körperlichen Datenträger bereitgestellt werden, kann der Kunde ausdrücklich zustimmen, dass mit der Vertragserfüllung bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird.
Hierzu muss der Kunde im Bestellvorgang ausdrücklich bestätigen, dass er
- ausdrücklich zustimmt, dass mit der Vertragserfüllung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, und
- weiß, dass er mit Beginn der Vertragserfüllung sein Widerrufsrecht verliert.
Diese Zustimmung und Bestätigung erfolgt im Bestellvorgang über eine gesonderte, vom Kunden aktiv zu setzende Checkbox.
Die Bereitstellung des Onlinekurses bzw. der digitalen Inhalte kann nach Abgabe dieser Zustimmung und Bestätigung unmittelbar erfolgen. Das Widerrufsrecht erlischt mit Beginn der Vertragserfüllung, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind.
Die Zustimmung und Bestätigung werden entsprechend den gesetzlichen Vorgaben dokumentiert und dem Kunden im Rahmen der gesetzlich erforderlichen Vertragsbestätigung bestätigt.
Bei Präsenzkursen können gesetzliche Ausnahmen vom Widerrufsrecht greifen, insbesondere bei Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, wenn für die Erbringung ein bestimmter Termin oder Zeitraum vorgesehen ist. Soweit ich in einem solchen Fall freiwillig ein 14-tägiges Widerrufsrecht einräume, ergibt sich dies aus dem jeweiligen Angebot bzw. der hierzu bereitgestellten Widerrufsbelehrung
8. Gesetzliche Mängelhaftung
Für Waren gelten die gesetzlichen Mängelhaftungsrechte.
Die Einzelheiten ergeben sich aus § 5 dieser AGB.
III. Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.
An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.
Stand: September 2026